Im Fokus: Die U16

Dieses Wochenende stehen nur zwei Heimspiele an. Die U16 trifft auf Neuötting, die Herren auf den TV Traunstein. Für die Herren geht es darum, den Anschluss ans Mittelfeld zu halten. Wir beschäftigen uns heute näher mit unserer U16 – mit dem Blick zurück aufs letzte Wochenende.

Die U16 in der Saison 2014/2015 mit ihrem Coach Andreas Schlund

Die U16 in der Saison 2014/2015 mit ihrem Coach Andreas Schlund

Am Samstag fuhr die neu formierte U16 zum zweiten Saisonspiel nach Wasserburg. Nach dem ersten Spiel gegen Traunstein , welches mit 50 Punkten Differenz verloren ging, war klar, dass diese Saison davon geprägt sein wird, sich an das Niveau in der neuen Altersklasse zu gewöhnen. In der U14 im letzten Jahr reichte in der Offense oftmals der Zug zum Korb – letztlich sogar zur souveränen Kreismeisterschaft. Gegen die bessere Verteidigung in der U16 ist diese Option aber oft verbaut, weshalb einer der Trainingsschwerpunkte in Zukunft der Wurf von außen sein wird.

Das Wasserburger Team – das im Vergleich zwei Jahre in der U14-Bezirksliga hinter sich hatte – stellte sich genau wie Traunstein vor zwei Wochen als eine Mannschaft dar, der die Grafinger U16 derzeit noch rein gar nichts entgegenzusetzen hat.

Darüber hinaus musste der Grafinger Trainer Andreas Schlund auf den Aufbauspieler Thomas Taglauer sowie auf Michael Kasperek und Phillip Weidner (zweifacher Bandscheibenvorfall) verzichten. Als Notnagel für diesen Spieltag stand Joni Huth zur Verfügung, der nach seiner Knie-Operation erst ganz langsam wieder ins Training einsteigt. Mit siebeneinhalb Mann ging man dann in die Partie gegen den Lokalrivalen.

Nach wenigen Minuten war eines klar: derzeit ist für die U16 noch nicht mal ein Blumentopf zu gewinnen! So zog Wasserburg mit klaren Aktionen davon, während die Grafinger Spieler es nicht verstanden, überhaupt den Ball sicher in die gegnerische Hälfte zu spielen bzw. zu passen. Unzählige Fehlpässe führten dazu, dass sehr schnell Frust aufkam. Ein erstes Viertel, das mit unglaublichen 36:4 Zählern an Wasserburg ging, musste von allen Anwesenden erst einmal verkraftet werden. Im zweiten Viertel dann das gleiche Bild – lediglich der noch sehr angeschlagene Jonathan Huth verstand es, den Ball sicher über die Mittellinie zu bringen, wonach allerdings meist nur unüberlegte Hauruck-Aktionen der Mitspieler folgten.

Nach der Halbzeitpause befolgte das Team das ausgegebene Ziel: endlich Mut zu beweisen und direkte Aktionen zum Korb zu zeigen und dadurch auch die eigenen Mitspieler in Szene zu setzen. Im Vergleich zum ersten Durchgang wurde das eigene Spiel tatsächlich etwas ansehnlicher; nach guten Aktionen von den Großen der Grafinger, Manuel Schulz und Jannis Hornung, folgte hingegen eine weitere Ernüchterung: beim Kampf um den Rebound stürzte Schulz so unglücklich, dass er sich beim Aufkommen den rechten Unterarm brach. An dieser Stelle „Gute Besserung“ an Manuel.

Das Spiel ging letztlich mit 106:32 verloren.

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Die übrigen Spiele des letzten Wochenendes:

Die Herren verlieren nach katastrophalem Fehlstart (3:22) knapp und ärgerlich gegen 1860 Rosenheim 2 – 79:83.

Die U18 holt im dritten Spiel den dritten ungefährdeten Sieg – 74:58 gegen Neuötting.

Die U17w verliert ihr Heimspiel gegen Vaterstetten mit 27:61.

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