Die Spiele vom 22. / 23. Februar

Die Nachlese zum Wochenende …

Zu selten kamen die Herren in Korbnähe zum Abschluss wie hier Michael Wieser.

Zu selten kamen die Herren in Korbnähe zum Abschluss wie hier Michael Wieser. (Foto: Steffen Kastner)

U14  – Alle 8ung.

Für die U14 galt es auch im Spiel gegen Neuötting die Siegesserie fortzusetzen. Und das gelang ihnen … und wie: Mit 88:44 feierte man den ungefährdeten achten Sieg in Folge und zeigte, dass nicht nur die ersten Fünf etwas können. Alle zwölf Spieler punkteten fleißig und hielten die Neuöttinger unter 50 Punkten. Doch zu Anfang des Spiels war man etwas überrascht, wie gut der Gästecoach seine Jungs eingestellt hatte. Waren die ersten Schwierigkeiten gelöst, der Fastbreak-Express der Grafinger gestartet, gab es aber keinen Halt mehr auf und neben dem Platz. Für die großartige Unterstützung von den Zuschauern gilt es sich einmal mehr zu bedanken.

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U16-2- Aus Fehlern lernen.

Für die U16-2 ging es dieses Wochenende nach Traunstein. Hochmotiviert, trotz einiger Ausfälle, ging die Mannschaft in das Spiel und bewies Charakterstärke. Leider musste man bald feststellen, dass der Gegner dem eigenen Können noch überlegen ist und nutzte das Spiel abermals um wieder einen Schritt nach vorne zu machen. Ohne Angst konnten und durften alle Spieler Dinge ausprobieren und Fehler machen. Ohne Fehler lernt man nicht … Das Spiel endete 21:104 aus Grafinger Sicht. Wie viel die Jungs dazu gelernt haben, können sie dann beim nächsten Spiel gegen den Tabellennachbarn Gars unter Beweis stellen. Das Hinspiel ging nur knapp verloren.

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U18 – 5 gegen 3

Für die U18 ging es das vierte und letzte Mal in dieser Saison gegen den Tabellenführer aus Wasserburg. Nachdem das letzte Spiel nur knapp verloren ging, wollte man die Gäste nun endlich schlagen. Zum Glück der Hausherren traten die Wasserburger nur mit fünf Spielern an, was man durch schnelles Spiel und harte Verteidigung ausnutzen wollte. Konnte man in den ersten beiden Vierteln noch dagegen halten, verzweifelte Coach Pascal Lieb spätestens im dritten Viertel an den vielen Fehlern seiner Schützlinge. Ob Schritte, Rückspiel, schlechte Fouls oder verlegte Korbleger, die U18 erwischte keine gute Phase. Dann kam mit Tobias Lenz ein Grafinger Spieler ins Spiel mit dem Auftrag, dem stärksten Wasserburger das 5. Foul anzuhängen. Keine Minute war gespielt, Lenz nahm das Offensivfoul auf, Wasserburg musste zu viert weiterspielen. Doch man lag mittlerweile 15 Punkte zurück. Doch auf einmal fanden die Grafinger zu ihrem Spiel zurück und spielten die Überzahlsituation geschickt aus. Durch ein Pressing gelang man schnell wieder in Ballbesitz und vorne schaffte man es, den Ball auch mal dort hin zu bringen, wo er hingehört, durch das Netz. Nachdem auch noch ein zweiter Wasserburger Spieler mit fünf Fouls auf der Bank Platz nehmen musste, war es nur noch der Wettkampf mit der Zeit, den es zu gewinnen galt. Zur Freude der Grafinger gelang dies. Am Ende konnte man, wenn auch glücklich, einen 63:60-Erfolg über den Spitzenreiter feiern.

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Herren – Chancenlos und leicht verärgert

Die Herren hatten mit der SpVgg Altenerding den ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksliga zu Gast. Die Sensation blieb leider aus, Erding fuhr mit 61:100 den dreizehnten Sieg in Folge ein. Die Gäste erarbeiteten sich schnell einen hohen Vorsprung, doch im zweiten Viertel kämpfte das Team von Eugene Bickley sich wieder heran. Besonders Centerspieler Matthias Neuner tat sich dabei hervor. Gleich mehrfach verlud er seine Gegenspieler mit cleveren Wurftäuschungen und schloss anschließend per Hookshot ab. So ging es mit einem recht respektablen Rückstand von nur 10 Punkten in die Halbzeit (33:43). In der zweiten Hälfte hatten die Grafinger den abgezockten Gegnern aber nicht mehr viel entgegenzusetzen und das Spiel war nach wenigen Minuten im dritten Viertel endgültig entschieden. Unschöne Randnotiz: Als die Gäste 18 Sekunden vor Schluss mit 40 Punkten in Führung lagen, fingen sie doch tatsächlich an, „Stop-the-clock“ zu spielen, um noch die 100 Punkte vollzumachen. Eines Tabellenführers nicht unbedingt würdig.

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