Damen mit Spass, U16-1 souverän, Herren auswärts weiter sieglos

Drei Grafinger Mannschaften waren am Wochenende aktiv, darunter auch die Damen – die zwar nicht am Ligabetrieb teilnehmen, aber zum zweiten Mal zu einem Freundschaftsspiel antraten.

Spaß hat's gemacht - die Damen bei ihrem Freundschaftsspiel in Brannenburg.

Spaß hat’s gemacht – die Damen bei ihrem Freundschaftsspiel in Brannenburg.

Damen

Grafings Basketballdamen müssen auch im zweiten Freundschaftsspiel Lehrgeld zahlen. Gegen Brannenburg erwischten die Damen einen denkbar schlechten Start und verloren das erste Viertel mit 17:0. Brannenburg startete mit einstudierten Spielzügen und gutem Passspiel. Kaum klappte auf Grafinger Seite endlich die Verteidigung, war das erste Viertel auch schon rum.

Das zweite Viertel startete mit einem 8:0 Lauf für Grafing. Vor allem das Passspiel unter den Korb funktionierte gut, ebenso wie die Verteidigung. Nachdem die Gastgeberinnen dann noch einmal aktiv durchwechselten und erfahrene Spielerinnen aufs Feld brachten, stand es zur Halbzeit 33:10.

Trotz eines hohen Rückstands gingen die Grafingerinnen motiviert in die zweite Halbzeit. Grafing kam besser ins Spiel – das Pech unter dem Korb blieb aber. Im letzten Viertel wurde nochmal von beiden Mannschaften aktiv gewechselt, sehr gut verteidigt. Am Schluss gab es noch drei tolle Fastbreaks der Gäste. Das Endergebnis war ein verdienter 55:23-Sieg für Brannenburg. Die Damen um Trainer Thomas Krüer nehmen wieder viel mit, woran sie noch arbeiten müssen. Spaß hatten alle und das zählt ja bei einem Freundschaftsspiel. Beide Mannschaften freuen sich schon auf das geplante Rückspiel in Grafing.

U16-1

Als erster Gegner im neuen Jahr und zugleich letzter Gegner der Hinrunde wartete der TSV Jahn Freising auf unsere U16-1. Das Spiel begann insgesamt auf beiden Seiten sehr nervös. Während der ersten drei Minuten gelang weder Grafing noch Freising ein einziger Zähler. Dann allerdings ging die Post ab. Maxi Musialik eröffnete einen unglaublichen 20:0-Run. Die Defense war vorbildlich, in der Offense klingelte es bei fast jedem Angriff. Freising stand in diesem Abschnitt völlig neben sich. So ging das erste Viertel mit 6:24 an Grafing.

Im zweiten Viertel war nach einigen Wechseln die Ordnung auf Grafinger Seite während einiger Phasen komplett verloren. Turnovers und mangelnde Aufmerksamkeit in der Defense brachten urplötzlich Freising wieder ins Spiel, so dass man mit einem Halbzeitstand von 27:38 in die Pause ging.

In die zweite Hälfte startete die Mannschaft mit einer Systemumstellung, die seit Ende der Weihnachtsferien angestrebt und trainiert wurde. In der Defense hatten die Jungs wieder alles im Griff und in der Offensive fand man zu ungeahnter Stärke. Die Center wurden ein ums andere Mal hervorragend vom Rest der Mannschaft bedient und so schaffte es Grafing wieder davonzuziehen. 47:65 war der Stand nach dem dritten Viertel.

Auch im letzten Durchgang ließ die Konzentration nicht nach, die Ordnung konnte bis zum Schluss beibehalten werden. Trainer Andi Schlund war mit dieser Leistung mehr als zufrieden. Am Ende hieß es 63:89 für Grafing. Ein wahrlich starkes Spiel der Bärenstädter, bei dem alle Akteure punkten konnten. Topscorer: Unser Geburtstagskind des Tages, Marco Knappik, mit 21 Punkten. An dieser Stelle nochmal alles Gute!!!

Statistik

Herren

Für die Herrenmannschaft hat sich die weite Reise nach Bad Reichenhall nicht gelohnt. Nach einer völlig verkorksten ersten Halbzeit konnten die Grafinger das Spiel in der zweiten Hälfte nicht mehr drehen. Gerade einmal 4 Punkte standen nach dem ersten Viertel auf der Anzeigetafel auf Grafinger Seite. Auch nach dem zweiten Viertel sah es nicht viel besser aus – 40:15 hieß es zur Halbzeit. Das deutliche Ergebnis lag dabei nicht etwa an einer überragenden Verteidigung der Gastgeber, sondern an einer unterirdischen Trefferquote der neun mitgereisten Grafinger Spieler.

Im Laufe der zweiten Halbzeit konnte man den Rückstand durch bessere Arbeit unter den Körben und dank vier erfolgreicher Dreier von Philipp Pelka bis auf 8 Punkte verringern – doch am Ende reichte der Kraftakt nicht und man verlor mit 71:55 (der erste Saisonsieg für Bad Reichenhall überhaupt). Der Auswärtsfluch hält also weiter an. Vielleicht ein gutes Zeichen für nächsten Sonntag: Man spielt wieder daheim, wo man bisher ungeschlagen ist. Gegen Seeon gab es im Hinspiel eine knappe Niederlage, nun soll ein Sieg her. Gute Stimmung auf den Rängen würde dabei helfen.

Statistik

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